STUDIE: VERSORGUNGSAUTONOMIE 2.0 – NEUE GESCHÄFTSMODELLE FÜR EVU UND NETZGESELLSCHAFTEN

Die Demokratisierung der Energieversorgung nimmt ihren Lauf. Durch die Verknüpfung von PV-Anlagen mit dezentralen Speichern werden Stromkunden zu aktiven Gestaltern der Versorgung. Zwar ist es derzeit noch wirtschaftlicher, Überschussproduktion ins Netz einzuspeisen. Mit sinkenden Batteriekosten und reduzierten Einspeisevergütungen kehrt sich dieses Bild aber bereits in den nächsten Jahren um. Dieser Trend zur Dezentralisierung und zum Aufbau horizontaler Strukturen wird wesentlich zur Neugestaltung der Energieversorgung beitragen. Versorgern, die im Privatkundengeschäft nicht auf die Rolle des Infrastrukturbereitstellers und Restmengenlieferanten reduziert werden wollen, bietet sich dadurch die Chance, die dezentrale Versorgungslandschaft der Zukunft im eigenen Interesse mitzugestalten. Derzeit industriell eingesetzte Speichertechnologien können schon heute über Mietmodelle und Mehrfachnutzung zur Implementierung neuer Geschäftsmodelle genutzt werden.

Share on twitter
Share on email