STUDIE: VERSORGUNGSAUTONOMIE 2.0 DURCH DEZENTRALE SPEICHER

Privatkunden können durch die Ergänzung ihrer Photovoltaik (PV)-Anlage mit einer Batterie ihren Autonomiegrad verdoppeln. Derzeit ist es zwar noch wirtschaftlicher, die Überschussproduktion in das Netz einzuspeisen, mit sinkenden Batteriekosten und Fördersätzen für PV-Anlagen wird sich dieses Bild aber schon bald umkehren. Bereits in den nächsten fünf Jahren wird so der industrieübergreifende Trend der Dezentralisierung und des Aufbaus horizontaler Strukturen wesentlich zur Neugestaltung der Energieversorgung beitragen. Versorger, die mittelfristig nicht als Ergebnis einer „unkontrollierten“ Versorgungsautonomie 2.0 ihrer Kunden auf die Rolle eines Infrastrukturbereitstellers und Restmengenlieferanten mit deutlich gesunkenen Margen reduziert werden wollen, müssen bereits heute Geschäftsmodelle rund um dezentrale Anlagen- und Speicherclouds und deren intelligente Integration in das Versorgungssystem entwickeln und so aktiv eine dezentrale Versorgungslandschaft im eigenen Interesse gestalten.

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