PARADIGMEN-WECHSEL
Klimapolitik und Knappheit fossiler Energieträger bedingen einen Paradigmenwechsel in der Energiewirtschaft
Wenn Klimamodelle der IPCC in CO2-Emissionen pro Kopf umgerechnet werden, so ergibt dies im Jahr 2030 Emissionsziele von 5% des heutigen Prokopf-Ausstoßes für die USA und 10 % für Europa. In einem Umfeld, in dem externe Kosten wie CO2 bepreist und fossile Brennstoffe knapp und deswegen teurer werden, kann nur eine grundlegende Änderung der im 20.Jahrhundert geprägten Energie- und Mobilitätsinfrastruktur die Lösung sein. Verbesserte Energieeffizienz und dezentralisierte Energieerzeugung sind die zentralen Ansatzpunkte für einen Paradigmenwechsel in der Energiewirtschaft.
Das gemeinsam mit der ESMT erstellte Gedankenexperiment fokussiert auf diesem Paradigmenwechsel und versucht:
- Implikationen auf die Wertschöpfungskette zu identifizieren
- Potenzielle Veränderungen in Marktgröße und Marge der betroffenen Wertschöpfungssegmente aufzuzeigen
- Konsequenzen für Wettbewerbsstrukturen und –spielregeln abzuleiten
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